Achtung Einbrechercodes !

Bei dem Begriff "Einbrechercodes" kann es sich um zwei unterschiedliche Konzepte handeln, die beide im Kontext von Einbrüchen relevant sind:

1. Geheime Zeichen oder Symbole („Einbrechercodes“ als Markierungen)
Einbrecher verwenden manchmal codierte Symbole oder Markierungen, um Informationen über ein Gebäude an Komplizen weiterzugeben. Diese Zeichen werden oft diskret an Häusern, Zäunen oder Briefkästen angebracht und können folgende Bedeutungen haben:

"Hier lohnt sich kein Einbruch" (z. B. wegen Alarmanlage oder Hund).

"Wertvolle Beute vorhanden" (Hinweis auf Reichtum der Bewohner).

"Leichtes Ziel" (z. B. alleinstehende ältere Person oder ungesicherte Fenster).

"Bereits ausgeräumt" (Hinweis auf einen bereits erfolgten Einbruch).

Diese Praxis ist vor allem in einigen Ländern wie Osteuropa oder Südamerika bekannt, wird aber auch in Deutschland vereinzelt diskutiert. Schutzmaßnahme: Achten Sie auf ungewöhnliche Kreidezeichen oder Aufkleber und entfernen Sie sie.

2. Codes zur Überwindung von Sicherheitssystemen
Hierbei handelt es sich um Zahlenkombinationen oder Passwörter, die Einbrecher nutzen, um Alarmanlagen, Schlösser oder Smart-Home-Systeme zu deaktivieren. Beispiele:

Standard-PINs von Herstellern (z. B. "0000" oder "1234" bei billigen Alarmsystemen).

Manipulation von Smart-Locks (z. B. bekannte Schwachstellen bei Funk-Schlössern).

Generische Codes (z. B. bei Garagentoröffnern mit einfachen Rolling-Code-Systemen).

Schutzmaßnahmen:

Ändern Sie Standardpasswörter sofort.

Nutzen Sie Zwei-Faktor-Authentifizierung.

Halten Sie Firmware von Sicherheitstechnik aktuell.

Weiter Lesen