Soll man Vitamin D mit Vitamin K zusammen einnehmen?

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Ich werde nun nach Informationen suchen, die dir bei deiner Entscheidung helfen könnten. Die Frage, ob man Vitamin D mit Vitamin K kombinieren sollte, ist Gegenstand wissenschaftlicher Diskussionen. Es gibt unterschiedliche Meinungen und Forschungsergebnisse dazu.
Argumente für eine Kombination:
Knochengesundheit: Vitamin D ist entscheidend für die Aufnahme von Kalzium aus dem Darm. Vitamin K2 (insbesondere MK-7) wird zugeschrieben, eine wichtige Rolle dabei zu spielen, dass dieses Kalzium auch tatsächlich in die Knochen eingebaut wird und nicht in den Arterien abgelagert wird. Es aktiviert Proteine wie Osteocalcin, die für die Knochenmineralisierung wichtig sind.
Herz-Kreislauf-Gesundheit: Einige Studien deuten darauf hin, dass Vitamin K2 dazu beitragen kann, die Verkalkung der Arterien zu reduzieren, die durch einen Überschuss an Kalzium (möglicherweise durch hohe Vitamin-D-Dosen ohne ausreichend Vitamin K2) entstehen könnte. Vitamin D reguliert den Blutdruck und reduziert Entzündungen, während Vitamin K zur Blutgerinnung beiträgt und das Risiko von Blutgerinnseln verringern kann.
Synergistische Wirkung: Viele Befürworter sehen Vitamin D und K als ein "Power-Duo", das synergistisch zusammenarbeitet, um optimale Effekte auf Knochen- und Herz-Kreislauf-Gesundheit zu erzielen.
Argumente, die zu Vorsicht mahnen oder eine klare Empfehlung vermissen lassen:
Verbraucherzentrale und BfR: Die Verbraucherzentrale und das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) weisen darauf hin, dass derzeit keine verlässliche wissenschaftliche Empfehlung für eine kombinierte Einnahme von Vitamin D und K getroffen werden kann. Die theoretischen Überlegungen zu interagierenden Effekten reichen nicht aus, um eine offizielle Empfehlung auszusprechen. Es fehlen noch umfassende Langzeitstudien.
Wechselwirkungen mit Medikamenten: Insbesondere Personen, die gerinnungshemmende Medikamente (Antikoagulantien vom Cumarin-Typ wie Warfarin) einnehmen, sollten Vitamin K-haltige Nahrungsergänzungsmittel nur unter ärztlicher Kontrolle einnehmen. Vitamin K kann die Wirkung dieser Medikamente abschwächen und somit den gewünschten gerinnungshemmenden Effekt verringern.
Dosierung und Form von Vitamin K: Es gibt verschiedene Formen von Vitamin K, insbesondere Vitamin K1 und Vitamin K2 (mit Unterformen wie MK-4 und MK-7). Für die Knochen- und Gefäßgesundheit wird oft Vitamin K2 (insbesondere MK-7 in der all-trans-Form) als relevant angesehen. Die richtige Dosierung ist ebenfalls entscheidend, da Studien unterschiedliche Ergebnisse zeigen und Höchstmengenempfehlungen bestehen.
Mögliche Risiken bei hohen Dosen Vitamin D: Eine übermäßige Supplementation mit hochdosiertem Vitamin D kann zu einer Erhöhung des Kalziumspiegels im Blut (Hyperkalzämie) führen, was Symptome wie Müdigkeit, Muskelschwäche, Übelkeit und im schlimmsten Fall Nierensteine oder Nierenverkalkung verursachen kann. Hier wird die Rolle von Vitamin K2 diskutiert, dieses Kalzium gezielt in die Knochen zu leiten.
Fazit:
Während viele Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln und einige Experten die kombinierte Einnahme von Vitamin D (insbesondere in höheren Dosen) mit Vitamin K2 (MK-7) befürworten, um die Knochen- und Herz-Kreislauf-Gesundheit zu unterstützen, gibt es von offiziellen Stellen wie der Verbraucherzentrale und dem BfR noch keine klare, wissenschaftlich belegte Empfehlung dafür.
Bevor du eine Entscheidung triffst, ist es dringend ratsam:
Konsultiere einen Arzt oder Apotheker: Dies ist der wichtigste Schritt. Ein Fachmann kann deine individuelle Situation beurteilen, mögliche Mängel feststellen und Empfehlungen zur Dosierung und Notwendigkeit von Nahrungsergänzungsmitteln geben.
Informiere dich über die spezifische Form von Vitamin K2 (MK-7 vs. MK-4) und die Qualität des Präparats (z.B. all-trans-Form).
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