Hausmittel bei Fußpilz
Natron (Natriumbicarbonat) wird oft als Hausmittel gegen Fußpilz empfohlen, da es ein basisches Milieu schafft, in dem sich die Pilze nicht gut vermehren können. Es kann auch helfen, die Feuchtigkeit zu reduzieren und Juckreiz zu lindern.
Anwendung von Natron bei Fußpilz

Es gibt zwei gängige Methoden, um Natron gegen Fußpilz anzuwenden:
Als Fußbad:
Lösen Sie etwa zwei bis vier Esslöffel Natron in einer Schüssel mit lauwarmem Wasser auf.
Baden Sie Ihre Füße 15 bis 20 Minuten lang in dieser Lösung.
Trocknen Sie Ihre Füße anschließend sehr gründlich ab, besonders zwischen den Zehen, da Feuchtigkeit die Pilzbildung fördert.
Als Paste oder Pulver:
Mischen Sie Natron mit etwas Wasser, um eine dicke Paste zu erstellen.
Tragen Sie die Paste direkt auf die betroffenen Stellen auf (z. B. zwischen den Zehen oder auf den Nägeln).
Lassen Sie die Paste etwa 10 bis 15 Minuten einwirken, bevor Sie sie abspülen und die Füße gut trocknen.
Alternativ können Sie auch reines Natronpulver in die Schuhe oder Socken streuen, um die Füße den Tag über trocken zu halten.
Wichtige Hinweise

Gründliches Abtrocknen: Egal für welche Methode Sie sich entscheiden, das gründliche Abtrocknen der Füße nach der Anwendung ist entscheidend, um dem Pilz die feuchte Umgebung zu entziehen.
Kein Ersatz für medizinische Behandlung: Obwohl Natron die Symptome lindern und das Wachstum des Pilzes hemmen kann, gibt es nicht ausreichend wissenschaftliche Belege dafür, dass es den Fußpilz vollständig heilen kann. Bei hartnäckigem oder starkem Pilzbefall sollten Sie immer einen Arzt aufsuchen.
Vorsicht bei offenen Wunden: Natron kann auf offenen Hautstellen brennen. Verwenden Sie es daher nicht auf Rissen oder Wunden.
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