Fast 70 Haiangriffe auf Menschen vergangenes Jahr

 

Die Angabe von etwa 70 Haiangriffen auf Menschen im vergangenen Jahr entspricht den globalen Statistiken zu unprovozierten Angriffen (d. h. der Mensch hat die Interaktion nicht initiiert). Hier sind einige wichtige Punkte dazu:

Quelle der Daten:
Die International Shark Attack File (ISAF) der Universität Florida erfasst solche Vorfälle weltweit. In den letzten Jahren lag die Zahl der unprovozierten Angriffe bei etwa 70–80 pro Jahr, wobei 2023 ähnliche Zahlen gemeldet wurden.

Hintergründe:

Die meisten Angriffe geschehen in Küstenregionen mit hohem menschlichen Freizeitaktivitäten (Surfen, Schwimmen).

Top-Länder: USA (v. a. Florida), Australien, Südafrika und Ägypten.

Risiko ist minimal: Die Wahrscheinlichkeit, von einem Hai angegriffen zu werden, ist extrem gering (viel niedriger als z. B. Risiken durch Ertrinken oder Blitzschlag).

Tödliche Angriffe:
Nur ein kleiner Teil der Angriffe endet tödlich (meist < 10 pro Jahr). 2023 gab es laut ISAF 10 tödliche Angriffe, oft in Regionen mit Weißen Haien oder Tigerhaien (z. B. Australien, Ägypten).

Ursachen für Angriffe:

Verwechslung (Haie halten Surfer für Beute wie Robben).

Menschliche Aktivitäten in Jagdgebieten (z. B. frühmorgens oder abends).

Ökologische Faktoren wie Überfischung, die Haie näher an Küsten treiben.

Schutzmaßnahmen:

Vermeidung von trübem Wasser oder Schwimmen in der Dämmerung.

Technologien wie Drohnen oder akustische Abschreckung an Stränden.

Wichtig: Haie sind keine "Killer" – sie spielen eine Schlüsselrolle im Ökosystem der Ozeane. Die meisten Arten sind stark bedroht, und ihr Schutz ist entscheidend. Die mediale Dramatisierung von Angriffen führt oft zu irrationalen Ängsten

Weiter Lesen