Kein Grund zur Sorge: Der weiße Belag auf Pflaumen ist ein Qualitätsmerkmal
Die meisten von uns kennen das: Man kauft frische Pflaumen und entdeckt einen feinen, weißen Belag auf der Haut. Sofort kommt die Frage auf, ob das Schimmel ist und die Frucht noch genießbar ist. Doch keine Sorge: Dieser weiße Film ist nicht nur harmlos, sondern sogar ein Zeichen für gute Qualität und Frische.
Was ist dieser weiße Belag?

Der sogenannte „Duftfilm“ oder Reifefilm ist eine natürliche Wachsschicht, die von der Pflaume selbst produziert wird. Sie besteht aus Hefen und speziellen Wachsverbindungen (Ester und Aldehyde). Der Film dient der Pflaume als Schutzschild gegen Umwelteinflüsse. Er verhindert, dass die Frucht zu schnell Feuchtigkeit verliert und somit austrocknet. Gleichzeitig schützt er sie vor Pilzbefall und Schädlingen. Dieser natürliche Schutz ist es auch, der die Früchte länger haltbar macht.
Ein Zeichen von Frische

Ein ausgeprägter Reifefilm ist ein klares Indiz dafür, dass die Pflaumen noch nicht stark behandelt oder transportiert wurden. Wird der Duftfilm abgerieben, etwa durch unsanftes Anfassen oder Waschen, verschwindet er dauerhaft. Wenn Sie also im Supermarkt oder auf dem Wochenmarkt Pflaumen mit einem gut sichtbaren weißen Belag sehen, können Sie sicher sein, dass sie frisch vom Baum stammen und sorgfältig geerntet wurden.
Sollte man die Pflaumen vor dem Verzehr waschen?

Ja, auch wenn der Reifefilm unbedenklich ist, sollten Sie die Früchte vor dem Essen kurz unter fließendem Wasser abspülen. Dies entfernt möglichen Schmutz, Pestizidrückstände oder Keime, die sich auf der Oberfläche befinden könnten. Der Duftfilm verschwindet dabei zum Teil, aber das ist völlig normal.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Der weiße Belag auf Pflaumen ist kein Mangel, sondern ein Zeichen von Natürlichkeit und Frische. Es ist der Beweis, dass Sie eine qualitativ hochwertige Frucht in den Händen halten, die optimal gereift und mit ihrem eigenen natürlichen Schutz ausgestattet ist. Genießen Sie sie also unbesorgt!
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