Hier sind einige kuriose Brutstätten, die Tauben in städtischen Umgebungen nutzen:

Neben den klassischen Nistplätzen auf Dächern und an Fassaden suchen sich Tauben in Städten auch ungewöhnliche Orte, um ihre Eier zu legen. Als Abkömmlinge der Felsentaube, die in Felswänden und Höhlen brütet, sind sie auf Strukturen angewiesen, die diesen natürlichen Gegebenheiten ähneln.
Hier sind einige kuriose Brutstätten, die Tauben in städtischen Umgebungen nutzen:
Ampeln: Wie in der Anfrage angedeutet, sind Ampelgehäuse aufgrund ihrer Nischenform und der geschützten Lage beliebte Brutplätze.
Balkone und Fensterbänke: Tauben nisten gerne auf Balkonen und Fensterbänken, da diese oft einen geschützten Untergrund bieten.
Blumentöpfe: Ungenutzte oder mit Erde gefüllte Blumenkästen und Töpfe auf Balkonen oder Terrassen werden ebenfalls häufig als Nistplatz auserkoren.
Parkhäuser: Die Decken von Parkhäusern mit ihren vielen Vorsprüngen und Ecken ähneln den natürlichen Lebensräumen der Tauben und bieten eine geschützte Umgebung.
Brücken und Bauwerke: Tauben nutzen Nischen und Hohlräume in Brücken, Denkmälern und historischen Gebäuden, um dort ihre Nester zu bauen.
Wichtiger Hinweis zum Umgang mit Taubennestern: Sollten Sie ein Taubennest an einem ungewöhnlichen Ort wie Ihrem Balkon finden, ist es wichtig, die gesetzlichen Vorgaben zum Tierschutz zu beachten. Sobald sich Eier oder Küken im Nest befinden, ist es in der Regel verboten, das Nest zu entfernen oder zu zerstören. In solchen Fällen wird empfohlen, sich an einen örtlichen Tierschutzverein oder das Veterinäramt zu wenden, um eine tierschutzgerechte Lösung zu finden, wie z.B. den Austausch der Eier gegen Attrappen.
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