Die vergessene Power-Pflanze: Brunnenkresse ist ein Superfood aus dem Bach

Brunnenkresse: Ein Superfood aus dem Wasser, das du nicht verpassen solltest

Brunnenkresse, oft auch als Wasserkresse bezeichnet, ist eine der ältesten bekannten Gemüsesorten und gilt als echtes Superfood. Sie ist nicht nur lecker und würzig, sondern steckt auch voller gesundheitlicher Vorteile. Doch woher kommt diese einzigartige Pflanze und warum ist sie so gesund?

 

Wo man Brunnenkresse findet

 

Brunnenkresse liebt die Kühle und Feuchtigkeit. In der Natur findet man sie daher meist an klaren, fließenden Gewässern wie Bächen und Quellen, wo sie in flachem Wasser mit leichter Strömung wächst. Die Pflanze bevorzugt schattige bis halbschattige Standorte und reagiert sehr empfindlich auf Verunreinigungen. Aus diesem Grund ist sie in der Wildnis ein Indikator für sauberes Wasser.

Die Wildernte von Brunnenkresse ist nur dort ratsam, wo die Gewässer nachweislich unbelastet sind. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann die Pflanze auch im eigenen Garten in feuchten Beeten, am Teichrand oder in einem Wasserkübel anbauen. Die Hauptsaison für die Ernte in der Natur liegt in den Monaten März bis Mai.

 

Darum ist Brunnenkresse so gesund

 

Die Brunnenkresse hat sich den Ruf als "gesündestes Gemüse der Welt" verdient. Eine Studie der William Paterson University hat 47 Obst- und Gemüsesorten auf ihre Nährstoffdichte untersucht und die Brunnenkresse mit 100 Punkten auf Platz eins gesetzt.

Hier sind die Hauptgründe für ihren Superfood-Status:

Reich an Vitaminen: Brunnenkresse ist eine wahre Vitaminbombe. Sie enthält mehr Vitamin C als Orangen und übertrifft sogar Spinat in Sachen Nährstoffdichte. Auch die Vitamine A und K sind in großen Mengen enthalten. Vitamin K spielt eine wichtige Rolle bei der Blutgerinnung und der Knochengesundheit, während Vitamin A gut für die Augen und die Haut ist.

Voller Mineralstoffe: Die Pflanze ist eine ausgezeichnete Quelle für essenzielle Mineralien wie Kalzium, das wichtig für Knochen und Zähne ist, sowie Eisen, das die Blutbildung unterstützt und Müdigkeit vorbeugt. Sie enthält auch Kalium und Magnesium.

Die Kraft der Senföle: Ihr typischer scharfer Geschmack stammt von sogenannten Senfölen (Senfölglykoside). Diese sekundären Pflanzenstoffe haben eine antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung. Sie können helfen, Atemwege zu reinigen, das Immunsystem zu stärken und die Verdauung anzuregen. In der Naturheilkunde wird Brunnenkresse traditionell zur Entgiftung und Blutreinigung eingesetzt.

Antioxidantien: Die in Brunnenkresse enthaltenen Antioxidantien schützen die Körperzellen vor freien Radikalen und können somit das Risiko für verschiedene Krankheiten senken.

Brunnenkresse wird am besten roh genossen, zum Beispiel in Salaten, Smoothies oder als Gewürz für Suppen und Pesto. So bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe am besten erhalten.

Weiter Lesen