Vereinte Nationen verhandeln über globales Plastikabkommen

In Genf findet derzeit eine entscheidende UN-Konferenz statt, bei der über ein verbindliches globales Abkommen zur Bekämpfung von Plastikmüll verhandelt wird. Weltweit versinkt die Umwelt in Plastik, Mikropartikel finden sich inzwischen selbst auf den höchsten Bergen und in den entlegensten Ozeanen. Die Verhandlungen sind komplex, da die Mitgliedsstaaten unterschiedliche Ansichten über die Verringerung der Plastikproduktion, das Recycling und die Verantwortung der Hersteller haben. Während einige Länder auf strenge Obergrenzen und Verbote drängen, plädieren andere für freiwillige Maßnahmen und technologische Innovationen. Die Konferenz gilt als "letzte Chance", um die globale Plastikkrise wirksam anzugehen und einen nachhaltigen Rahmen für die Zukunft zu schaffen. Umweltschutzorganisationen und Wissenschaftler hoffen, dass die Verhandlungen zu einem starken, rechtsverbindlichen Abkommen führen, das die Umwelt schützt und die Gesundheit der Menschen weltweit verbessert.
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