Grauer Star kann unbehandelt zur Erblindung führen.

Von / 23. Februar 2026

Ein unbehandelter Grauer Star, auch Katarakt genannt, kann tatsächlich zur vollständigen Erblindung führen.

 

Was ist ein Grauer Star?

 

Der Graue Star ist eine Augenkrankheit, bei der sich die ursprünglich klare Augenlinse eintrübt. Dies geschieht in der Regel altersbedingt, kann aber auch andere Ursachen haben. Durch die Eintrübung kann das Licht nicht mehr ungehindert auf die Netzhaut fallen. Das Sehen wird zunehmend verschwommen, farblose und unscharf, ähnlich wie durch einen nebeligen Schleier oder eine schmutzige Fensterscheibe.

 

Warum erblindet man?

 

Die Linsentrübung schreitet langsam, aber stetig fort. Im Endstadium wird die Linse so undurchsichtig, dass kein Licht mehr die Netzhaut erreicht. Das Auge kann dann keine visuellen Informationen mehr an das Gehirn senden, was zur vollständigen und irreversiblen Erblindung des betroffenen Auges führt.

 

Die Behandlung

 

Glücklicherweise ist der Graue Star eine gut behandelbare Erkrankung. Die Standardtherapie ist eine Operation, bei der die getrübte Linse entfernt und durch eine klare, künstliche Linse ersetzt wird. Dieser Eingriff ist eine der häufigsten und sichersten Operationen weltweit und stellt die Sehkraft in der Regel wieder vollständig her.

Es ist daher von großer Bedeutung, bei den ersten Anzeichen einer Sehverschlechterung einen Augenarzt aufzusuchen, um die Krankheit frühzeitig zu erkennen und behandeln zu lassen.

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