Nosferato Spinne breitet sich in ganz Deutschland aus

Von / 23. Februar 2026

Die Nosferatu-Spinne (wissenschaftlicher Name: Zoropsis spinimana) ist ursprünglich nicht in Deutschland heimisch, sondern stammt aus dem Mittelmeerraum (z. B. Südfrankreich, Italien, Nordafrika). Seit den 2000er-Jahren wurde sie jedoch vermehrt in Deutschland gesichtet, vermutlich begünstigt durch Klimaveränderungen und den menschlichen Transport (z. B. in Fahrzeugen oder Pflanzen).

Wichtige Fakten zur Nosferatu-Spinne:
Aussehen: Sie ist relativ groß (Körperlänge bis 2 cm, Beinspannweite bis 5 cm), hat eine gelblich-braune Färbung mit dunklem Muster auf dem Hinterleib, das an einen Umriss des Filmsymbols "Nosferatu" erinnert.

Verhalten: Die Spinne ist nachtaktiv, jagt ohne Netz und kann auch an Wänden oder in Häusern auftreten.

Biss: Obwohl sie giftig ist, ist ihr Biss für Menschen nicht gefährlich (vergleichbar mit einem Wespenstich). Sie beißt nur bei Bedrohung.

Verbreitung in Deutschland: Vor allem in wärmeren Regionen wie Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz oder Nordrhein-Westfalen.

Die Art gilt als Neozoon (eingewanderte Tierart) und hat sich in Deutschland etabliert. Sie ist keine Bedrohung für die heimische Artenvielfalt, kann aber aufgrund ihrer Größe und Erscheinung für Aufsehen sorgen.

Falls Sie eine Nosferatu-Spinne entdecken, reicht es meist aus, sie vorsichtig nach draußen zu setzen.

 

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